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work in progress

die geschichte

alter artikel http://www.malmoe.org/artikel/funktionieren/1155 vom 28.4.2006 und der nachtrag von mir http://www.goldfisch.at/community/mana/statement einen tag später.

seither ist wenig oder viel passiert. Der Wahlmodus des zweiten Durchgangs wird in der Szenze extrem kontroversiell diskutiert. Auch der Hauptgewinner Gewinner namens “no name” ist sehr umstritten, da offiziell vorerst einmal unbekannt. Das es für das Gewinnen beim zweiten durchgang nötig war, möglichst viele andere Antragsteller auf seiner Seite zu haben (bandbus) kommt es nachher in der szene zu gegenseitigen beschuldigungen und anwerfungen. Einige Personen posten ihre Stimmenverteiling auf der Liste um gegenüber anderen bandbusmitgliedern ihr abmachungskonformes wahlverhalten zu dokumentieren.

Auf der internen Liste kommt es zum Teil zu sehr spannenden Diskussion über Demokratie und auch über spieletheoretische Aspekte des CG. Ein Experte äussert sich auch aus spieletheoretischer Sicht vernichtend über das durchgeführte CG und mittlerweile vorgeschlagene Änderungen. Über die politischen Aspekte muss man nicht mehr reden, aber zur Wiederholung der Modus der Förderungsvergabe:

die einreichenden Förderungswerberinnen werden von einem selbsternannten Valdidierungsgremium nach unbekannten Kriterien geprüft. Dann müssen die Förderungswerberinnen entscheiden, wieviel Geld die anderen werberinnen bekommt. Wer am ende unter eine mindestsumme kommt, kriegt nix und das geld wird auf die verbleibenden werberinnen aufgeteilt. (mana-interne bezeichnung für dieses verfahrens : kannibalismus)

Das http://mana.manila.at/personenkomitee (rund um stefan lutschinger, johannes grenzfurthner, andreas findeisen, günther friesiinger, wolfgang höchtl) beteiligt sich an all diesen Debatten nicht mehr sondern verweist stehsatzartig darauf, dass das alles “demokratisch und partizipativ” ist.

die mana-regierung

Seit meinem Einstieg in die mana-story anfang des jahres ist klar, dass es eine kleine Gruppe von Personen rund um Stefan Lutschinger und Johannes Grenzfurtner gibt, die den Ablauf von Mana bestimmen. Sie bestimmen die Veröffentlichung und Änderung von Fristen, sie entscheiden über die Wahlmodi, über Änderungen derselben, sie senden Presseaussendungen, sie antworten auf Fragen aus der Community oder eben nicht usw. Kurioserweise betonen diese Personen ständig, keine Macht und keine Entscheidungsfunktionen zu haben, da alle Macht bei der Community liegt.

Es gibt ausser der Liste kein Instrument um die Meinung der Community zu eruieren. Realworld-treffen werden sehr kurzfristig angekündigt und nur von einer Handvoll Leute besucht.

 
community/mana/statement2.txt · Last modified: 2006/07/01 12:03 by peter